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Warnemünde, nihttp://links-archiv.de/submit_article.php#chts geht über Warnemünde

Datum: January 06, 2012 09:47:42 AM
Autor: Mark
Kategorie: Reisen & Touristik: Sonstiges

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Zugegeben, meine Sicht ist sicherlich subjektiv gefärbt. Doch was soll ich machen, ich bin halt verliebt. Verliebt in eine Stadt, die es so für mich nur einmal gibt: Warnemünde. Und deshalb sage ich auch, nichts geht über Warnemünde. Hier nun ein Versuch, die Faszination Warnemünde zu beschreiben.


Alles begann vor über 30 Jahren, als ich zum ersten Mal mit meinen Eltern Urlaub in Warnemünde machte. Herrlicher Strand, das Meer und einfach nur Zeit genießen – mit Kleckerburgen bauen, Fußball spielen und natürlich baden. Dazu einen leckerer Broiler – Brathähnchen auf Ostdeutsch – im Strandkorb genießen. Das war mein Warnemünde. Und als wir dann nach 14 Tagen wieder nach Hause mussten, bin ich zur Ostsee gegangen und habe mich verabschiedet. „Ich komme nächstes Jahr wieder. Versprochen, liebe Ostsee“, sagte ich zu den Wellen – kindlich naiv.

Doch ich hielt mein Versprechen – seither kommen meine Familie und ich jedes Jahr nach Warnemünde. So sehr sich das Fischerdorf vor den Toren Rostocks auch geändert hat, sein Charme hält mich bis heute gefangen.

Der Alte Strom in Warnemünde lädt jedes Jahr wieder zum Bummeln und Flanieren ein. Auf der einen Seite der frische Fisch direkt vom Kutter und auf der anderen Seite die edlen Boutiquen, die eine magische Anziehungskraft auf meine Frau zu haben scheinen.

Sich mit einem Fischbrötchen anschließend an den Strand zu setzen und den großen Schiffen bei der Einfahrt in den Hafen zuzuschauen – da kommen meine Familie und ich jedes Mal ins Träumen. Warnemünde – so liebe ich dich.

Doch Warnemünde hat noch viel mehr zu bieten als nur Strand und Meer – wobei dies natürlich immer noch das Schönste an Warnemünde ist. Mit der neu gebauten „Yachthafenresidenz Hohe Düne“ bietet sich dem Touristen auch bei schlechtem Wetter eine perfekte Möglichkeit zur Erholung. Die Sauna- und Wellnesslandschaft ist einzigartig. Auch hotelfremde Gäste können dieses Angebot nutzen.

Und wo wir schon mal auf der anderen Warnowseite in Warnemünde sind, bleiben wir doch gleich zum Dinieren. Sternekoch Tilmann Hahn hat hier seinen eigenen Gourmettempel errichtet. Und was der Meister hier kredenzt, ist wirklich hohe Kunst. Im „Butt“ – so heißt das Sterne-Restaurant – ist wirklich große Küche zu Hause.

Nicht fehlen darf bei unserem jährlichen Besuch in Warnemünde zudem ein Besuch in der legendären Sky-Bar des Hotels „Neptun“. Auf der 22. Etage des kleinen Wolkenkratzers direkt am Strand hat man einen sensationellen Blick auf die Ostsee und die Hafeneinfahrt. Hier zu verweilen, ist wahrer Luxus. Denn: Das Hotel, das bereits zu DDR-Zeiten zu den besten Europas gehörte, trägt Kultcharakter.

Ein Grund dafür ist die berühmte Broilerbar – direkt im Erdgeschoss. Viel verändert hat sich hier in den vergangenen Jahren nicht – und das ist auch gut so. Das leckerste Brathähnchen in Warnemünde gibt es immer noch hier. Und das zieht selbst Prominente nach Warnemünde. Wie man hört, nimmt der ehemalige Fußball-Nationalspieler Stefan „Paule“ Beinlich, der jetzt Manager beim F.C. Hansa Rostock ist, gern alte Bekannte mit in die Broilerbar. Na dann, guten Appetit in Warnemünde.

Fazit: Warnemünde ist und bleibt Warnemünde – der Inbegriff für den perfekten Ostseeurlaub.
 

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